Musikschule Hoyerswerda
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21.10.2016

Mieterwechsel bei den Leoparden im Zoo Hoyerswerda

Mieterwechsel bei den Leoparden im Zoo Hoyerswerda

Seit dieser Woche hat der Zoo Hoyerswerda einen neuen Bewohner. Der neunjährige San, ein China Leopard aus dem Zoo Neuwied, erreichte den Zoo Hoyerswerda am Donnerstag und befindet sich zur Eingewöhnung übergangsweise im Innengehege. Ab Montag wird er dann auch für die Besucher zu sehen sein.

San ist nun im Leopardengehege untergebracht, das bis vor kurzem noch vom Armurleopardenmännchen Nelkan bewohnt wurde, der seine Ferienunterkunft im Lausitzer Seenland bereits letzte Woche verlassen hat und zurück in seine Heimat Berlin gezogen ist. Im Mai 2015 kam Nelkan aus dem Tierpark Berlin, wo der gesamte Raubtierbereich umgebaut wurde, und er deshalb vorübergehend eine Übergangsunterkunft beziehen musste. Der Zoo Hoyerswerda half seinen Berliner Kollegen natürlich gern aus.

Die jetzige Leopardenanlage wird für San aber nur eine Zwischenunterkunft sein. Er wird noch einmal innerhalb des Zoos umziehen. Sein endgültiges Zuhause wird das Leopardenmännchen in dem bisher mit Löwen besetztes Gehege finden, das derzeit noch für die artgerechte Haltung von Leoparden umgebaut wird. Zukünftig wird San auch nicht allein in der neuen Leopardenanlage leben. Eine geeignete Partnerin wird bereits über das Zuchterhaltungsprogramm gesucht. Natürlich ist so eine Partnervermittlung über das Internet auch bei Tieren nicht ganz so einfach und bedarf noch etwas Zeit ehe ein passendes Weibchen gefunden ist. Der Zuchtbuchkoordinator stellt das Pärchen nur anhand der genetischen Daten, die im Zuchtbuch eingetragen sind, zusammen, ohne die Tiere unter Augenschein nehmen zu können. Dabei muss darauf geachtet werden, ob die Tiere miteinander verwandt sind und ob „die Chemie“ zwischen beiden stimmt.

Der Leopard ist das „Zootier des Jahres 2016“. Diese faszinierende Großkatze ist fast überall in ihrem natürlichen Lebensraum stark gefährdet oder, wie der Sansibar-Leopard, bereits ausgestorben. Um diesen Großkatze zu helfen, hat die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) den Leoparden zum „Zootier des Jahres 2016“ gewählt. Die Aktion trägt ganz konkret zum Schutz dieser Tierart bei. Durch Spenden werden Schutzprojekte vor Ort in Sri Lanka und im Iran finanziert, um so zum Überleben dieser stark bedrohten Leoparden-Unterarten beizutragen. Als gemeinsame Projektpartner unterstützen und gestalten die drei Verbände „Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V.“ (ZGAP), die „Deutsche Tierparkgesellschaft e.V.“ (DTG) und die „Gemeinschaft deutscher Zooförderer e.V.“ (GdZ) die Artenschutzkampagne „Zootier des Jahres“. Bei der Wahl zum jeweiligen „Zootier des Jahres“ berücksichtigt die ZGAP Tierarten, die wenig bekannt aber hochbedroht sind.

Auch der Zoo Hoyerswerda unterstützt diese Aktion. Alle Einnahmen aus dem Spendentrichter im Tropenhaus kommen den beiden Schutzprojekten zugute. „Ich freue mich, etwas für diese wunderschönen Tiere tun zu können. Unsere Hauptaufgabe als Zoo ist natürlich der Artenschutz, und dem wollen wir auch Folge leisten“, teilte Eugène Bruins, Zoologischer Leiter im Zoo Hoyerswerda, mit. Viele weitere Informationen und links sind auf www.zootierdesjahres.de zu finden.

 

China Leoparden gehören zur Familie der Großkatzen. Ihre Population in freier Wildbahn wird auf weniger als 500 Exemplare geschätzt. Neben dem Tiger gehört insbesondere der Mensch zu den Feinden des Leoparden, der durch dessen Bejagung maßgeblich für dessen Aussterben verantwortlich ist. Aber auch der Wegfall der Beutetiere gefährdet das Überleben der Tiere. China Leoparden bewohnen flache und gebirgige Regionen im nördlichen und zentralen China. Die Tiere sind nachtaktiv und tagsüber meist auf Bäumen zu finden. Neben Nagetieren, Reptilien und Vögeln ernährt sich ein Leopard auch von größeren Tieren wie Hirschen. Leoparden gehören zu den Anschleich- und Lauerjägern und haben so ein sehr effizientes Raubverhalten. Sie sind Einzelgänger und können bis zu 20 Jahre alt werden.

 

 

10.11.2016

Frackträger ziehen im Zoo Hoyerswerda ein

Frackträger ziehen im Zoo Hoyerswerda ein

Seit Dienstag hat der Zoo Hoyerswerda sechs Humboldt-Pinguine mehr.

Die jeweils drei Weibchen und Männchen ergänzen die bestehende Gruppe des Zoo Hoyerswerdas. Die neuen Bewohner aus dem Zoo Rostock erreichten in den späten Nachmittagsstunden ihre neue Heimat. Der Rostocker Zoo baut bis 2018 sein neues Polarium in dem die Eisbären und Pinguine neue Anlagen bekommen werden. Die sechs Neuoberlausitzer werden dem Zoo Hoyerswerda auch nach Fertigstellung der Anlage erhalten bleiben und nicht mehr nach Rostock zurückkehren.

 

Donnerstagfrüh wurden die vier Hoyerswerdaer und die sechs Neuankömmlinge das erste Mal zusammengelassen. In einer Reihe ging es aus dem Übergangsquartier in die Anlage und gleich ins Wasser. Die Neuen wurden sofort in die Gruppe integriert und erkundeten gemeinsam die Anlage.
Nachdem im Zoo Hoyerswerda vor kurzem zwei Tiere verstarben, wurde für das eine Weibchen und die drei Männchen neuen Partner gesucht. Ende des Monats kommen aus dem Zoo Landau noch zwei weitere Weibchen, so dass die Pinguingruppe auf insgesamt 12 Tiere zu jeweils sechs Weibchen und Männchen heranwächst. Pinguine leben in monogamen Einehen und sind deshalb bei der Partnerwahl manchmal recht wählerisch. Haben sie jedoch den passenden Lebensgefährten gefunden, kann sie nichts mehr trennen. Es kommt in der Natur und in Zoos auch schon einmal vor, dass sich gleichgeschlechtliche Paare zusammenfinden.

Humboldt-Pinguine werden zur Arterhaltung gezüchtet und sind im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) registriert. In freier Wildbahn leben noch schätzungsweise 40.000 Tiere und gehören laut IUCN (Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen) zu den bedrohten Vogelarten.

Humboldt-Pinguine gehören zur Familie der Brillenpinguine. Ihren Namen verdanken die possierlichen Frackträger dem deutschen Forscher Alexander von Humboldt. Pinguine unterscheiden sich in ihrem Aussehen kaum voneinander und sind auch nicht anhand ihres Geschlechts erkennbar. Bei den Humboldt-Pinguinen sind ausschließlich die schwarzen Punkte Erkennungsmerkmal, die bei jedem Tier individuell angeordnet sind. Die Pazifikküste von Chile und Peru gehört zu ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet. Dort leben sie in felsigen Küstenregionen mit kalten und fischreichen Gewässern. Der Humboldt-Pinguin kann bis zu zwei Minuten unter Wasser bleiben und eine Schwimmgeschwindigkeit von bis zu 40 km/h erreichen. Die Tiere leben in großen Kolonien zusammen und können bis zu 25 Jahre alt werden.

11.11.2016

Veranstaltungsreihe im Sambesi

Veranstaltungsreihe im Sambesi

Altbekanntes neu aufleben lassen, das ist der Wunsch von Ralf Gerstmann, unserem Betriebsleiter im Zoorestaurant Sambesi. Kleine Kultur hautnah erleben, das hat er bereits in der Vergangenheit erfolgreich durchgeführt, u.a. im damaligen "Hackerstübel" in der Langen Straße in Hoyerswerda und später im "Alten Konsum" in Spohla.

Nun wird es am 13.11.2016 die Auftaktveranstaltung mit der Kabarettistin Marga Bach im Zoorestaurant Sambesi geben. Insbesondere in der kalten Jahreszeit möchten wir diese kleinen Kulturabende zukünftig anbieten und hoffen auf eine gute Resonanz. Frühzeitiges Ticketsichern ist angesichts der begrenzten Platzkapazität im Restaurant zu empfehlen. Tickets erhalten Sie unter der Telefonnummer: 03571-60 57 810 und ab kommender Woche auch direkt an der Zookasse. Karten gibt es nur im Vorverkauf.

Alle Termine hier.

 

28.11.2016

Weihnachten in Zoo und Schloss Hoyerswerda

Weihnachten in Zoo und Schloss Hoyerswerda

Auch bei uns im Zoo und Schloss Hoyerswerda wird dieses Jahr wieder die Adventszeit gefeiert.

Es erwarten euch eine winterliche Führung durch den Zoo und interessante Geschichten zum Thema Weihnachten im Schloss. Anschließend werden wir gemeinsam kreativ, natürlich passend zu Weihnachten.

Preis: 5 € / Kind (incl. Tageskarte für Zoo und Museum), alle 10 Kinder ist der Eintritt für eine erwachsene Begleitperson inklusive.

Termin: Vom 28.11. bis 22.12. 2016, täglich von 9 bis 16 Uhr

Dauer: ca. 1,5 Stunden
Wo: Schloss und Zoo Hoyerswerda

Anmeldung: Frau Liane Richter (Zooverwaltung)
Tel. 03571 - 47 63 700 oder EMail: zoo@zookultur.de

27.12.2016

Weihnachtliche Führung durch den Zoo

Weihnachtliche Führung durch den Zoo

Traditionelle Weihnachtsführung im Zoo Hoyerswerda am 27. Dezember 2016

Der Zoo Hoyerswerda lädt am Dienstag, den 27. Dezember 2016, um 10:00 Uhr, zur traditionellen Weihnachtsführung ein. Die Weihnachtsführung bietet nicht nur für alle Einheimischen die beste Gelegenheit für einen individuellen Rundgang durch den Zoo. Auch alle „Weihnachtsheimkehrer“ können ihrem Zoo Hoyerswerda wieder mal einen Besuch abstatten. Mit einer neuen Erdmännchenanlage, Spielplätzen, den Bärenbrüdern Björn und Bengt, dem Zoorestaurant SAMBESI hat sich in den letzten Jahren einiges getan.

Die Führung, die in diesem Jahr von der Prokuristin Kerstin Noack und der Zooschulpädagogin Silke Kühn durchgeführt wird, beginnt wie gewohnt um 10 Uhr. Treffpunkt ist der Bereich vor der Tropenhalle. Die Besucher haben an diesem Tag somit die Möglichkeit, eine individuelle Zooführung zum ganz normalen Eintrittspreis zu erhalten und dabei jede Menge spannende Geschichten zum Zoo Hoyerswerda zu erfahren.

Auch zur kalten Jahreszeit gibt es im Zoo Hoyerswerda viel zu entdecken. Auf gut sechs Hektar Fläche verteilen sich etwa 800 Tiere in über 100 verschiedenen Arten. Heimischen Arten wie die Fischotter und die Alpensteinböcken und seltene Exoten wie die Galapagos Riesenschildkröten oder die Kubanischen Rautenkrokodile gibt es auch im Winter zu sehen. Sogar einige skurrile Erscheinungen wie die Kaiserschnurrbarttamarine, oder auch wehrhafte Kandidaten wie die Stachelschweine kann man auf einem gemütlichen, winterlichen Zoospaziergang beobachten. Einige von ihnen stören die kalten Temperaturen nicht und andere verkrümeln sich lieber in ihr Wintergehege. Wer das sein könnte, erfahren die Besucher am 27. Dezember zur traditionellen Weihnachtsführung im Zoo Hoyerswerda.

Ort: Zoo Hoyerswerda | Beginn: 10:00 Uhr. | Eintritt: 7,00 € | ermäßigt: 5,00 €

31.12.2016

Zoo-Restaurant "Sambesi"

Zoo-Restaurant

Willkommen im SAMBESI
Das familienfreundliche Restaurant SAMBESI verwöhnt die Gäste von Zoo & Schloss Hoyerswerda mit kulinarischen Köstlichkeiten und besticht mit seinem einzigartigen afrikanischen Ambiente. Die große Rutsche und der Kletterwald im Inneren laden Kinder zum Toben und Spielen ein, während die Erwachsenen die Sonne auf der schönen Caféterrasse genießen.
140 Sitzplätze im Innen- und Außenbereich bieten einen Platz zum Erholen und Feiern.
Gerne nehmen wir auch Ihre Reservierungen an. Fragen Sie einfach beim Personal nach oder rufen Sie uns unter 03571 / 60 57 810 an. Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen!

31.12.2016

Tierische Freunde gesucht?

Tierische Freunde gesucht?

Schließen Sie Freundschaft mit Ihrem Lieblingstier und werden Sie Tierpate im Zoo Hoyerswerda
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie uns, den Tieren noch bessere Haltungsbedingungen zu bieten und leisten einen wichtigen Beitrag, um das zu erhalten, was seit 1959 durch den Fleiß der Hoyerswerdaer Bürger gewachsen ist. Ob einmalig oder für lange Zeit, schon ab 50 Euro im Jahr schließen Sie Freundschaft mit unseren Tieren.

Sie haben Ihr Patentier gefunden?
Dann kommen Sie einfach im Zoo vorbei. Oder klicken Sie auf folgenden Link.
Dort finden Sie alle Informationen und auch das Antragsformular. Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gern telefonisch zur Verfügung:
03571-47 63 700
oder per
E-Mail an zoo@zookultur.de