Musikschule Hoyerswerda
Musikschule Hoyerswerda
06.04.2017

Unerwarteter Babyboom

Unerwarteter Babyboom

Sie sind stachelig, flauschig, im Wasser zu finden oder hüpfend unterwegs. Insgesamt zwölf Jungtiere sind im Zoo Hoyerswerda geboren oder dabei ihren Weg auf die Welt zu finden. „Wir haben mit Beginn des Frühjahres schon mit Nachwuchs gerechnet, aber dass es dann doch so viel sind, haben wir nicht erwartet“, berichtet freudig Eugène Bruins, Zoologischer Leiter des Zoo Hoyerswerda.
Ende letzter Woche kamen zwei Weißschwanzstachelschweine zur Welt. Damit ist die Stachelschweinfamilie um Walter und Lina auf sieben Tiere angewachsen. Die älteren Geschwister helfen bei der Kindererziehung schon kräftig mit. Noch ist das Geschlecht der beiden ca. 15 cm langen stacheligen Nagetiere nicht bekannt. Sie sind aber bereits auf der Außenanlage zu sehen. Sollte mal Tier zu sehen sein, gelingt es vielleicht, durch die Luke des Stalleingangs einen Blick auf die Familie zu erhaschen.
Schon etwas älter als die beiden Weißschwanzstachelschweine sind die drei Bennett-Kängurujungtiere. Das älteste hüpft auch schon aus dem Beutel der Mutter und erkundigt die Anlage. Das mittlere Geschwisterchen schaut erstmal nur mit dem Kopf aus dem Beutel. Das kleinste der Drei kann man nur anhand des dicken Beutels der Kängurumutter erkennen. Auf der neuen begehbaren Känguruanlage, die sie bald beziehen dürfen, haben die drei Geschwister dann ordentlich Platz zum Toben und miteinander spielen.
Bei den Lachshühnern sind schon die ersten vier Küken geschlüpft, die lautstark piepsen und zwitschern. Gut beobachten können die Besucher die Mandschurenkranichen beim Bebrüten ihres Eies, da die Kranichdame immer ungewöhnlich nah am Gehegezaun brütet. Noch drei weitere kleine Küken werden bei den Humboldtpinguinen erwartet, die ihre Eier dieses Jahr schon im Winterquartier gelegt haben. Und auch bei den Ouessantschafen sind noch Jungtiere unterwegs, genauso wie bei den Alpensteinböcken. Die erst seit Kurzem im Zoo Hoyerswerda lebenden Fische im neuen Aquaterrarium haben bereits Eier an den Blättern abgelegt. Wie viele davon als Fische schlüpfen werden, ist aber noch nicht genau zu sagen. Die Australischen Riesenlaubfrösche haben ebenfalls unzählige Eier gelegt aus denen bereits Kaulquappen geschlüpft sind. Diese kann man bei ihrem erstaunlichen Wachstumsprozess im Tropenhaus des Zoos auch beobachten.
Mit steigenden Temperaturen, ist es auch möglich, dass noch weiterer Nachwuchs im Zoo Hoyerswerda zu erwarten ist.

12.06.2017

Neue begehbare Känguruanlage

Neue begehbare Känguruanlage

Seit Juni hat der Zoo Hoyerswerda eine weiters Highlight: Eine begehbare Känguruanlage. Ganz relaxt und seelenruhig beäugen die Kängurus ihre Gäste auf der Anlage. Weder Kängurubock Ludwig noch die beiden Damen Maja und Mila mit ihren zwei Jungtieren lassen sich von den großen Zweibeinern aus der Ruhe bringen. Ganz im Gegenteil, sie schauen eher neugierig hinterher oder hüpften sogar an den Besucher vorbei. Die neue begehbare Känguruanlage ist mit 1.000m². Für die drei erwachsenen Bennettkängurus mit den zwei Jungtieren bedeutet dies ausreichend Platz zum Springen und Toben. Genügend Rückzugsmöglichkeiten geben den Tieren die nötige Ruhe. Künftig wird die Anlage insgesamt sechs erwachsene Kängurus beherbergen. In den nächsten Wochen ziehen noch zwei weitere Känguruweibchen auf die Anlage.

Finanziert wurde der Bau der Anlage durch die VBH. Für Steffen Grigas ist die Förderung der Region eine Herzensangelegenheit: „Wir als regionaler Versorger haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Region zu fördern und aktiv für unsere Bürger und Besucher mitzugestalten.“ Arthur Kusber schätzt die Partnerschaft mit dem regionalen Unternehmen: „Wir wissen, dass es für Firmen nicht selbstverständlich ist, so großzügige finanzielle Unterstützung zu leisten. Umso mehr freut es uns, unseren Besuchern Hilfe der VBH ein besonderes Tiererlebnis ermöglichen zu können.“

 

04.07.2017

Ungewöhnliche WG: Emu Hilde und ihre Bennettkängurus

Ungewöhnliche WG: Emu Hilde und ihre Bennettkängurus

Seit Freitagabend wohnt im Zoo Hoyerswerda der zahmste Emu Deutschlands. Die vierzehnjährige Emuhenne namens Hilde lebt nun zusammen in einer WG mit den Bennettkängurus, die letzten Monat selbst erst auf ihre neue begehbare Anlage gezogen sind. Nun ist die Vogeldame auch für die Besucher auf der Anlage zu sehen. Aber nicht nur optisch macht sie was her, sondern wird auch die Besucher mit ihrer Kontaktfreudigkeit begeistern, denn Emu Hilde ist den zweibeinigen Zoobesuchern sehr zu getan und lässt sich gern mit Streicheleinheiten verwöhnen.

Der große Laufvogel gewöhnte sich schnell an seine neuen Mitbewohner. Die hingegen waren der Neu-Hoyerswerdaerin gegenüber anfangs skeptisch und scheu. Nach kurzer Eingewöhnung haben sich die sechs Bennettkängurus jedoch in ihrer neuen WG arrangiert. Die Emuhenne kam aus dem Zoo Schwerin in den Lausitzer Zoo. Ursprünglich ist Hilde eine Handaufzucht aus Chemnitz und war auch schon im Zoo Leipzig zuhause, wo man sie für ein Männchen hielt und sie den Namen „Heinz von Strahwalde“ bekam.

Der Emu gehört nach dem Strauß zu den größten Laufvögeln der Welt. Beheimatet sind sie auf dem australischen Festland. Das Besondere bei dieser Vogelart: der Nachwuchs ist reine Männersache, die Henne legt lediglich die Eier. Brut und Aufzucht der Jungtiere überlässt sie dem Hahn. Mit ihren kräftigen Beinen können die Laufvögel eine Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h erreichen. Emus können bis zu 35 Jahre alt werden.

24.07.2017

Kleiner Bartträger geboren

Kleiner Bartträger geboren

Letzte Woche wurde im Zoo Hoyerswerda ein kleiner Kaiserschnurrbarttamarin geboren. Das nicht einmal zehn Zentimeter große Krallenaffenjungtier ist der erste Nachwuchs des neuen Zuchtpärchens. Die sechsjährige Mutter kam erst im September in den Zoo Hoyerswerda. Noch steht das Geschlecht des kleinen Bartträgers nicht fest. In ihrer Anlage direkt hinter den Pinguinen ist es aber bereits zu sehen. Sollten die Affen dort nicht zu finden sein, tummeln sie sich vielleicht auf ihrer Außenanlage in der Fasanerie.

 

Zurzeit ist der Lieblingsort des Affennachwuchses der Rücken des Papas, denn die Mutter nimmt das Jungtier nur zum Säugen. Für die Aufzucht ist der Rest der kleinen Gruppe verantwortlich. Da im Zoo Hoyerswerda derzeit nur ein Pärchen lebt, kümmert sich ausschließlich das Männchen um den Nachwuchs. Bis zu sieben Wochen verbringen die Jungtiere auf dem Rücken der Erwachsenen. Erst danach werden sie selbstständiger und erkunden ihre Umwelt. Den prägnanten weißen Schnurrbart, der an Kaiser Wilhelm erinnert und den Affen ihren Namen gab, wächst allerdings erst später. Ursprünglich hatte das Affenpärchen Zwillinge, so wie es bei den kleinen Krallenaffen üblich ist. Jedoch ist die Sterblichkeit der Jungtiere recht hoch. Das Geschwisterchen des kleinen Affen im Zoo Hoyerswerda verstarb nach nur wenigen Tagen.

Kaiserschnurrbarttamarine sind in den Regenwäldern des Amazonas und seinen Nebenflüssen in Bolivien, Brasilien und Peru beheimatet. Die kleinen Affen ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Baumsäften und kleinen Insekten. Tamarine leben in kleinen Gruppen verwandter oder fremder Affen zusammen. Nur das dominante Weibchen pflanzt sich mit allen Männchen fort. Kaiserschnurrbarttamarine können bis zu 20 Jahre alt werden.

 

 

27.08.2017

Tiergartenfest im Zoo Hoyerswerda

Tiergartenfest im Zoo Hoyerswerda

Zum großen Tiergartenfest lädt der Zoo Hoyerswerda am 27. August ein. Gemeinsam mit dem Verein der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. wird das Familienfest mit buntem Bühnenprogramm, Spiel- und Spaßaktionen für Groß und Klein gefeiert.

Das Orchester Lausitzer Braunkohle e. V. beginnt den Tag um 11:00 Uhr unter der Leitung von Dirigent Matthew Lynch mit einem bunten Repertoire aus klassischer Blasmusik und modernen Rock- und Popklängen. Anschließend wird Thomas Spillner, bekannt durch die Gruppe Winni 2, mit altbekannten Hits die Besucher mitreißen und durch die Hitwelt aus 40 Jahren Rock, Pop und Beat führen. Mit einer aufregenden Zirkusshow animiert die Kinder- und Jugendfarm alle kleinen Gäste zum Mitmachen und Spaß haben. Ab 16:00 Uhr bieten sich Hase und Igel auf der Bühne ein Wettrennen – wer wird wohl dieses Mal gewinnen? Nach dem sportlichen Wettkampf zwischen den beiden geht es für die kleinen Gäste mit der Musikschule Hoyerswerda musikalisch weiter. Bei der abschließenden Minidisko können alle Gäste dann noch einmal selbst rhythmisch aktiv werden.
Neben dem Bühnenprogramm kann man beim Basteln kreativ werden. In die Rolle eines Löwen, Schmetterling oder Drachen kann man beim Kinderschminken schlüpfen und beim Airbrushen bekommt man coole Tattoos mit nach Hause.

Programm:

11:00 Uhr                Orchester Lausitzer Braunkohle e.V.

13:15 Uhr                Begrüßung durch den Zoologischen
                              Leiter Eugène Bruins und
                              Vorstandsvorsitzenden des
                              Vereins der Zoofreunde
                              Hoyerswerda e.V. Karten Bormann
                              Neues aus dem Zoo Hoyerswerda

14:00 Uhr               Thomas Spillner

15:15 Uhr                 Zirkusshow Kinder- und Jugendfarm

16:00 Uhr               Puppentheater Hase und Igel

17:00 Uhr               Musikschule Hoyerswerda

17:30 Uhr               Minidisko

18:00 Uhr               Bühnenprogrammende

 

31.12.2017

Zoo-Restaurant "Sambesi"

Zoo-Restaurant

Willkommen im SAMBESI
Das familienfreundliche Restaurant SAMBESI verwöhnt die Gäste von Zoo & Schloss Hoyerswerda mit kulinarischen Köstlichkeiten und besticht mit seinem einzigartigen afrikanischen Ambiente. Die große Rutsche und der Kletterwald im Inneren laden Kinder zum Toben und Spielen ein, während die Erwachsenen die Sonne auf der schönen Caféterrasse genießen.
140 Sitzplätze im Innen- und Außenbereich bieten einen Platz zum Erholen und Feiern.
Gerne nehmen wir auch Ihre Reservierungen an. Fragen Sie einfach beim Personal nach oder rufen Sie uns unter 03571 / 60 57 810 an. Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen!

31.12.2017

Tierische Freunde gesucht?

Tierische Freunde gesucht?

Schließen Sie Freundschaft mit Ihrem Lieblingstier und werden Sie Tierpate im Zoo Hoyerswerda
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie uns, den Tieren noch bessere Haltungsbedingungen zu bieten und leisten einen wichtigen Beitrag, um das zu erhalten, was seit 1959 durch den Fleiß der Hoyerswerdaer Bürger gewachsen ist. Ob einmalig oder für lange Zeit, schon ab 50 Euro im Jahr schließen Sie Freundschaft mit unseren Tieren.

Sie haben Ihr Patentier gefunden?
Dann kommen Sie einfach im Zoo vorbei. Oder klicken Sie auf folgenden Link.
Dort finden Sie alle Informationen und auch das Antragsformular. Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gern telefonisch zur Verfügung:
03571-47 63 700
oder per
E-Mail an zoo@zookultur.de