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Humboldtpinguin

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Auch wenn die kleinen, flugunfähigen Frackträger an Land recht unbeholfen wirken, können Humboldt-Pinguine gut klettern, bis zu 2 m hoch springen und lange Strecken laufen. Ihr eigentliches Element ist aber das Wasser. Hier „fliegen“ sie elegant durch die Wellen und erreichen dabei Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h.
Humboldt-Pinguine leben in den kalten, fischreichen Gewässern an den Küsten von Peru und Nordchile. Allerdings werden sie zunehmend durch die Überfischung und Verschmutzung der Meere bedroht. Ihre traditionellen Brutkolonien werden durch den kommerziellen Guanoabbau, Ölförderaktivitäten und unkontrollierten Tourismus bedroht.
Auch der vom Menschen ausgelöste Klimawandel birgt Gefahren für sie, denn er führt zu einer Zunahme der El-Niño-Erscheinungen. Diese können zu großen Populationseinbrüchen durch Nahrungsmangel führen.

Wusstest du schon?

Federn oder Fell?
Auch wenn es aussieht als trügen Pinguine ein Fell, sie haben wie alle anderen Vögel Federn. Pinguinfedern sind sozusagen eine zweiteilige Spezialanfertigung für Taucher: eine untere Daunenschicht hält ein wärmendes Luftpolster nahe der Körperoberfläche. Die Federspitzen liegen dachziegelartig übereinander und bilden so eine wind- und wasserdichte Schicht. So kann der Pinguin warm und trocken zu seinen Tauchgängen aufbrechen. Einmal jährlich herrscht aber Tauchverbot, dann werden die Federn in der Mauser komplett ausgetauscht und der Pinguin sitzt erst mal auf dem Trockenen.

Hier erfährst du mehr über das Tier.

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