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Nachzucht Hyazintharas im Zoo Hoyerswerda

Doppelte Erfolgsnachzucht bei den Hyazintharas im Zoo Hoyerswerda

Hoyerswerda, den 5. Mai 2026. Im Zoo Hoyerswerda schlüpfte Mitte Februar Nachwuchs bei den Hyazintharas. Die erste Nachzucht des neuen Arapärchens im Zoo Hoyerswerda.

Erst im September des vergangenen Jahres zog des Hyazinthara-Paar aus Aralandia, einem Dating-Center für Aras im Zoo Wuppertal nach Hoyerswerda. Die beiden neunjährigen Vögel sind das erste Paar dieser Art, das sich in Aralandia gefunden und dort bereits erfolgreich Nachwuchs aufgezogen hat. Mit drei Tagen Abstand schlüpften am 16. und am 19. Februar jeweils ein Küken. Papageien gehören zu den Nesthockern. Das heißt: Sie schlüpfen nackt, mit geschlossenen Augen und sind auf die Fürsorge der Elterntiere angewiesen. Mittlerweile zeigt sich das prägnante blaue Federkleid schon und ihr Gewicht ist von circa 60 Gramm auf fast zwei Kilo angewachsen. „Es ist möglich, dass sich die beiden Jungvögel bald auch den Besuchenden zeigen“, erzählt Eugène Bruins, Zoologischer Leiter. Bis zu einem Jahr versorgen die Elterntiere den Nachwuchs bevor er flügge wird. Das Geschlecht lässt sich erst durch eine Federprobe ermitteln. Hyazintharas gehören zu den Vögeln, bei denen sich die Geschlechter äußerlich nicht unterscheiden.

„Wir sind froh über diese erfolgreiche Nachzucht. Insbesondere, wenn man sich bewusst macht, wie gefährdet diese Vögel in freier Wildbahn sind“, erklärt Eugène Bruins, Zoologischer Leiter Zoo Hoyerswerda. Hyazintharas bewohnen Randgebiete tropischer Regenwälder in Südamerika, wobei die meisten Vögel im Pantanal leben. Sie sind mit einem Meter Körperlänge die größten Papageien und ernähren sich von Sämereien, Nüssen und hartschaligen Früchten. Ihr Schnabel dient ihnen nicht nur zur Nahrungsaufnahme, sondern macht sie damit auch zu einem guten Kletterer.